Villa Clara


Clara ist eine Stadt in Zentralkuba am Fuß des Escambray-Gebirges, die
Hauptstadt ist Villa Clara. Man findet dort das Grabmal von dem kubanischen
Revolutionär Ernesto Che Guevera.

Geschichte


Am 29. Dezember 1958 wurde die Stadt von einer Guerilla-Gruppe eingenommen. Das war die größte militärische
Leistung von Che Guevera. Nach dem zweijährigen Kampf gegen die USA war
der Durchbruch geschafft, und somit der Weg für die Hauptstadt Havanna
endlich frei. Der Diktator Batista flüchtete 1959 aus Kuba. Nachdem die sterb-
lichen Überreste von Che Guevera gefunden wurden, überführte man sie nach
Kuba, wo sie im Mausoleum beigesetzt wurden. Villa Clara bildete mit Santa
Clara und Sancti Spiritus die Provinz Las Villas. Rio Sagua la Grande der
größte kubanische Fluss fließt in den Atlantik.

Kultur und Tourismus


Die Stadt Villa Clara hat viele
kulturelle Angebote zu bieten nämlich zwei Theater, und sie ist auch eine
große Universitätsstadt. In der autofreien Fußgängerzone "Boulevard" findet
man viele Cafes und Bars. Beim Baseball-Stadion findet ein großer Gemüse-
und Früchtemarkt statt. Die Inseln Las Brujas und Santa Maria haben die
schönsten Strände. Man kommt aber nur mit offiziellen Taxis dorthin. Etwas
außerhalb von Santa Clara liegt der Stausee "Hanabanilla", inmitten einer
wunderschönen Berglandschaft der "Sierra de Escambray". In Rio Negro kann
man sich noch bei kubanischer Musik prächtig erholen.