Varadero


Varadero ist Kubas wichtigstes Touristenziel. Varadero ist eine 20 Kilometer lange und auch nur maximal 700 Meter breite Halbinsel von Kuba. Oft wird sie auch Hicacos genannt.

Tourismus


Mit rund 12.635 Hotelzimmern und über 726.000 Reisenden laut Hochrechnungen ist es eines der größten Karibikziele Kubas und Urlauberort Nummer eins! Wissenswert ist das nach Varadero nur der rein darf der dort schon immer gewohnt hat oder nachweislich dort arbeitet. Wenn man sich dem Ort nähert sieht man eine Mautkontrolle. Ausländer müssen dort  2 Dollar zahlen und Kubaner oft ihren ganzen Stolz und ihre Würde. Schwarz bebrillte rote Sheriffs winken Busse und Leihwagen mit einem Touristenkennzeichen durch. Denn sie wollen, dass Urlauber hier nicht belästigt werden.

Vor der Revolution war die Halbinsel fast ganz in Privatbesitz von Industriebossen, Politikern und Mafiosi. Nach 1959 öffnete dann Fidel Castro per Gesetz alle Strände dem Volke und seid der Wirtschaftskrise müssen sie nun wieder draußen bleiben, denn Tourismus ist hier Gold. Die gesamte nordöstliche Hälfte der Halbinsel ist ein Hotelstrip im Stil von Cancun oder Miami Beach. Zwischen Palmen und Golfplatz, Naturschutzgebiet und Yachtclub wurden große Beachresorts gebaut in Bunter Brachial- Architektur.
Die meisten sind hier besser bewacht als Fort Knox. Fast alle Anlagen sind hier all inclusive Anlagen und hier darf nur der rein, der auch ein kodiertes Plastikarmband trägt. Die Jobs in den Hotels sind heiß begehrt, denn hier liegt der Lohn überdurchschnittlich hoch (ca. 10-15 Dollar) und durch Trinkgeld lässt er sich hier gut verdoppeln. Viele Angestellte sind hier überqualifiziert.

Zu beachten ist hier in Varadero, das die Hurrikan-Zeit hier zwischen August und November ist und die Wirbelstürme richten oft große Zerstörung an und tragen den Strand ab. Jedoch gibt es hier ein sehr gutes Frühwarnsystem und es kommt kaum einer zu schaden.