Granma


Geschichte


Die Provinz Granma Kuba mit ihrer Hauptstadt Bayama ist im Ostteil Kubas gelegen. Am 2. Dezember 1956 legte hier das Schiff Granma, eine Motoryacht, mit Fidel Castros Revolutionären an. Insgesamt befanden sich 82 Revolutionäre der "Bewegung des 26. Juli" an Bord. Ziel der Operation war der Sturz des Batista-Regimes. Wegen des Schiffsnamens trägt diese Provinz den Namen Granma und ist, nach Auffassung vieler Kubaner, Ursprung des heutigen Kuba. In Granma Kuba leben ungefähr 823.000 Menschen.
Die Revolutionäre wurden von ihrem damaligen Vertrauensmann an Regierungstruppen verraten. Es folgte ein Angriff von Marinefliegern sowie einer zweitausend Mann starken Bodentruppe. Lediglich 22 Männer überlebten, zwölf zogen in die Sierra Maestra unter Castros Führung.

Tourismus


Touristen, die in einem Hotel auf Kuba oder einem Ferienhaus auf Kuba wohnen,  bietet Granma Kuba ein reichhaltiges Angebot an interessanten Sehenswürdigen, beispielsweise eine sehr abwechslungsreichen und artenreichen Fauna und Flora, Meeresbuchten oder fantastische Unterwasserwelten.

An den Hängen der Gebirge, innerhalb der Sierra Maestra gelegen, findet man zahlreiche Ausgrabungsstätten. Unzählige Fundstücke aus der Zeit der Unabhänigkeitskriege sind stumme Zeitzeugen des 19. und 20. Jahrhunderts.

Kultur


Granma Kuba legt großen Wert auf Pflege, Erhaltung und Auseinandersetzung mit der Vergangenheit sowie die für diese Provinz typischen Traditionen. Diesen Werten trägt auch der zwischen Cabo Cruz und Niquero gelegene Nationalpark Desembarco - inzwischen UNESCO-Weltkulturerbe - Rechnung.