Camagüey


Camagüey Kuba ist eine Provinz. Ihre gleichnamige Hauptstadt mit ungefähr 300.000 Einwohnern ist Kubas drittgrößte Stadt.

Camagüey Kubas Hauptstadt, gegründet 1514 als Santa María del Puerto Príncipe durch Diego Velázquez de Cuéllar, befand sich ursprünglich an der Nordküste Kubas. Aufgrund zahlreicher Überfälle durch Piraten erfolgte bis zum Jahr 1528 zweimal eine Verlegung der Stadt ins Landesinnere.

Wirtschaft


Wirtschaftlich existiert Cagagüey Kuba hauptsächlich von der Fisch- und Milchindustrie, von landwirtschaftlichen Produkten sowie den Einnahmen der staatlichen Eisenbahngesellschaft.

Kultur


Die größte und erhaltene, unter Denkmalschutz stehende Altstadt von Havanna ist die von Camagüey Kuba. Noch heute zieren die landestypischen tinajones, bauchige Tonkrüge, die Eingänge der Altbauten. Ursprünglich dienten sie aufgrund ständigen Wassermangels zum Auffangen von Regenwasser.

Sehenswürdigkeiten


Zu den Sehenswürdigkeiten von Camagüey Kuba zählen beispielsweise das am Plaza de los Trabajadores gelegene Theatro Guerrero. Die Iglesia Nuestra Senora de la Merced, am selben Ort gelegen, zeichnet sich besonders durch ihren versilberten Hochaltar aus. Gamagüey Kuba beherrbergt zudem das Museo Casa Natal Ignacio Agramonte, eines der von Kuba bekanntesten Museen. Das Teatro Pincipal, mit seinen außergewöhnlichen Fassaden und bunten Bogenfarben, ist nördlich der Plaza de los Trabajadores gelegen. In der Calle Republica befindet sich die Iglesia de la Soledad, "die Kirche der Einsamkeit", mit zahlreichen Malereien.